März 2021:
Das Coronavirus hat auch Eritrea nicht verschont, und die Regierung hat nach dem ersten Auftauchen des Virus sofort gehandelt und einen harten Lockdown im ganzen Land verordnet. Schulen, Kindergärten, Restaurants und Geschäfte wurden geschlossen, ebenso die Märkte. Mit dieser strengen Maßnahme konnte jedoch verhindert werden, dass das Virus sich verbreitet hat. Da die Kindergärten in Juffa und Korotnejar ebenfalls geschlossen wurden, hat uns Abba Uqbagaber gebeten, das Geld für die Kindergartenspeisung für den Kauf von dringend benötigten Lebensmitteln für die Ärmsten der Armen verwenden zu dürfen. Wir haben zugestimmt, und er hat uns danach Fotos von der Verteilung der Lebensmittel (Getreide, Reis) geschickt.

Nun hoffen wir, dass in Eritrea im Jahr 2021 alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen wird und die Kinder wieder in die Bildungseinrichtungen gehen können.

Unser neues Projektvorhaben im Jahr 2021 ist der Bau der Straße für die Dörfergemeinschaft Hamedey. Wir finanzieren die Planierraupen, ohne die dieses Projekt nicht realisiert werden kann. Die Dorfbewohner verrichten ehrenamtlich die leichteren Arbeiten. Diese Straße wird die Anbindung der Dörfer an die Bezirkshauptstadt Keren ermöglichen. Kranke können dann schneller in die Klinik gebracht werden und die Waren können zeitsparender und bequemer transportiert werden. Diese Zubringerstraße wird das Leben der Menschen in Hamedey in erheblichem Maße verbessern.