Bau der Yegar-Schule

Bis zum Bau dieser Schule gab es für die Kinder des Bergdorfers Yegar und den 3 umliegenden Dörfern keine Gelegenheit, eine Schule zu besuchen. Ein in Deutschland lebender Eritreer, der in Yegar aufgewachsen war, stellte den Kontakt her zur Dorfbevölkerung und zum Projektpartner, dem katholischen Bischof von Keren. In Zusammenarbeit mit dem "Katholischen Kindermissionswerk", dem "Eritrea-Hilfswerk e. V.", der „Aktion Arme Welt“, dem Münchner Verein „Aktion Entwicklungshilfe und Selbstbesteuerung“   und vielen privaten Spendern konnte der Bau einer Schule für ca. 250 Kinder finanziert werden. Im Mai 2000 wurde die Schule  fertig gestellt. Seitdem ist es für alle schulpflichtigen Kinder dieser Dörfergemeinschaft möglich, die Grundschule zu besuchen. Für die Menschen in dieser Bergregion hat bedeutet der Bau dieser Schule Zukunft:

Die Abwanderung von Familien in Städte wurde gestoppt, ja, es kehrten sogar der große Teil der weggezogenen Familien wieder zurück in ihre Dörfer. Auch Erwachsene, die noch nie lesen und schreiben gelernt haben, werden abends unterrichtet und können ebenfalls einen Grundschulabschluss erlangen.